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Diagnosen = Machtinstrumente?

Was soll das heißen, Diagnosen sind Machtinstrumente? Krankheiten gibt’s doch oder eben nicht. Das dachte ich früher auch und du vielleicht auch bisher. Doch Psychiatriekritik ist wichtig und auch die unkritische Annahme von Diagnosen als gegebene und natürliche Größen. Krankheiten und Störungsbilder sind das, was nicht normal ist. Klingt logisch, denn ein gebrochenes Bein ist ja die nicht-normale Version – normalerweise ist es intakt. Das lässt sich auch im Bezug auf psychiatrische Diagnosen und psychische Störungsbilder so betrachten: Ständig nur traurig sein ist nicht normal, fremde Stimmen hören, die nicht da sind, auch. Könnte man so sehen. Wenn jedoch von Normalität die Rede ist, frage ich gerne: Welche Norm(alität) setzt du hier an?

KI Freunde sind keine echten Freunde

Mit einer KI kann ich so reden wie mit Freund*innen. Das macht gar keinen großen Unterschied! Oder etwa doch? Schauen wir uns mal genauer an, wieso eine KI einen echten Menschen nicht ersetzen kann.

Das emanzipatorische Potenzial der Devianz

In der Gesellschaft existiert Devianz als Normabweichung bereits. Ihre Existenz ist nicht streitbar, unser Umgang mit ihr jedoch. Ich spreche hier über Devianz in der Gesellschaft und zeichne eine Triebkraft auf, die in ihr steckt.