Was soll das heißen, Diagnosen sind Machtinstrumente? Krankheiten gibt’s doch oder eben nicht. Das dachte ich früher auch und du vielleicht auch bisher. Doch Psychiatriekritik ist wichtig und auch die unkritische Annahme von Diagnosen als gegebene und natürliche Größen. Ich erklär‘ dir in diesem Beitrag, wieso.
Normal und nicht-normal
Krankheiten und Störungsbilder sind das, was nicht normal ist. Klingt logisch, denn ein gebrochenes Bein ist ja die nicht-normale Version – normalerweise ist es intakt. Das lässt sich auch im Bezug auf psychiatrische Diagnosen und psychische Störungsbilder so betrachten: Ständig nur traurig sein ist nicht normal, fremde Stimmen hören, die nicht da sind, auch. Könnte man so sehen. Wenn jedoch von Normalität die Rede ist, frage ich gerne: Welche Norm(alität) setzt du hier an? In der klinischen Psychologie kennt man in der Regel folgende fünf Normalitätsbegriffe:
- Idealnorm: Gesundheit laut WHO als Zustand körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.
- Statistische Norm: Normalität als Bereich um den Mittelwert einer Merkmalsverteilung. Fiktives Beispiel: Vielleicht sind wir in Sachen „Glücklichkeit“ als Gesellschaft ja im Mittel bei 50 Glücklichkeits-Punkten und eine Standardabweichung beträgt 15. Dann wärst du mit 65 Glücklichkeit auch noch ’normal‘ genug und bei 35 auch. Außerhalb davon aber über-/unterdurchschnittlich glücklich. Bei einer Glücklichkeit von 29 müssen wir vielleicht was dagegen tun.
- Soziale Norm: Werte und Normen definieren ‘normales’ Verhalten und Erleben. Passt es in die Vorstellungen des normalen Miteinanders, wenn ich in der Öffentlichkeit ständig weinen muss? Oder ist es innerhalb deiner Erwartungen, wenn ein Mensch sehr laut Selbstgespräche führt? Ist am Straßenrand alkoholisiert am Boden sitzen sozial normal?
- Subjektive Norm: Das Individuum entscheidet selbst über das eigene Normale. Kennst du das, was du erlebst, so von dir? Ist es ’normal‘ für dich? Kannst du damit gut leben?
- Funktionale Norm: Erfüllen der einer Person zugetragenen Funktionen in der Gesellschaft – also bspw. Lebensführung, einer Arbeit nachgehen, sich um die Familie kümmern, Hobbies pflegen u.ä.
Psychiatriekritik kann als solches viele Ideen, Überzeugungen und Positionen beinhalten. Zum Beispiel die Kritik oder Ablehnung von Gewalt und Fixierungen in der psychiatrischen Behandlung. Oder es geht um eine Kritik an der Psychopharmakoindustrie, an Zwangsmedikation und -Behandlung. Vielleicht auch um eine grundsätzliche Kritik am Konstrukt psychischer Erkrankungen.
Antipsychiatrisch-Emanzipatorische Perspektiven
Kritik an Psychiatrie und/oder Diagnosen kann aus vielen Richtungen kommen. Eine neoliberale Psychiatriekritik wäre es auch, die Idee von psychischen Erkrankungen abzulehnen und sie als Ausreden für Faulheit oder Unproduktivität zu entlarven. (Definitiv nicht meine Perspektive, das ist grober Unfug).
Eine antipsychiatrische-emanzipatorische Perspektive betrachtet sich mit Macht- und Herrschaftsfragen. Wer stellt Diagnosen? Läuft das wirklich objektiv und zuverlässig ab? Werden die Berichte von Patient*innen ernst genommen und richtig eingeschätzt? Wer ordnet Verhalten und Erleben überhaupt in richtig/falsch bzw. gesund/krank ein? Jeden Tag traurig sein und weinen ist sicherlich individuell unangenehm, aber wieso nennen wir das ‚krank‘ im Sinne von einer depressiven Störung? Wieso darf ich nicht jeden Tag traurig und träge sein, ohne gleich krank sein zu müssen?
Hier finden sich auch Ideen wieder, die psychotherapeutische und psychiatrische Behandlungen in ihrem Anspruch kritisieren. Geht es in einer Psychotherapie nicht auch darum, dich wieder ‚gesund‘ und arbeitsfähig zu machen, so schnell wie möglich? Ist das vielleicht auch ein Grundgedanke (Krankheit steht Arbeit im Weg, sie muss schnell behandelt werden), wieso die in Studien am schnellsten wirkenden Verfahren, so beliebt sind? Und wenn ich psychiatrisch auffällige Menschen, mit psychotischen Symptomen wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen etc., in eine psychiatrische Klinik stecke…entnehme ich sie dann bewusst der alltäglichen gesellschaftlichen Wahrnehmung, weil eine Person mit Wahnvorstellungen die Gesellschaft stört? Aber sind Personen mit Psychosen nicht genauso Teil der Gesellschaft, wie du und ich?
In folgenden Abschnitten ist im Zuge gewaltvoller Diagnosen wiederholt von Männern und Frauen die Rede. Dies bezieht sich stets auf die damalige vorherrschende und auch heute noch unnötig präsente Zweigeschlechterordnung, die nur cis Männer und cis Frauen anerkennt. Dass in den Einblicken in vergangene Diagnostik weder trans Personen noch nicht-binäre Menschen erwähnt werden, liegt in deren Unsichtbarkeit begründet. Der unaufgeklärte Mensch der Vergangenheit lebte in einer Welt fehlender Vielfalt und reduzierte in seinem Unwissen das menschliche Geschlecht auf das rein Sichtbare.
„Krank ist das, was falsch ist.“
2025 haben republikanische US-Gesetzgeber einen Gesetzesentwurf eingebracht, der das „Trump-Derangement-Syndrom“ (TDS) als Geisteskrankheit definieren soll. Der Entwurf solle dieses Syndrom in die staatliche Definition von Geisteskrankheit mit aufnehmen. Die Diagnose wird als solche schon seit längerer Zeit in diesem Umfeld genutzt, um Trumps Kritiker*innen zu bekämpfen. Wer krank ist, den muss man nicht ernstnehmen, heißt hier die Devise. Diese Idee und Verwendung von Diagnosen als Machtinstrument ist nicht neu. Wir blicken einmal zurück in der Geschichte:
„Wenn nun in der Blüte des Lebens lange Zeit vergeht, ohne daß sie eine Frucht bringen, so führt dies zu einem Zustand schwer zu ertragender Unzufriedenheit, es zieht überall im ganzen Körper umher [das Uterus-Wesen], versperrte die Durchgänge der Luft und läßt keine Luft aufnehmen“ (Platon)
Die Rede ist hier von der alten Diagnose der ‚Hysterie‘, was aus dem griechischen Übersetzt tatsächlich so etwas wie ‚herumwandernder Uterus‘ bedeutet. Dies war schon zu Platons Zeiten die Erklärung dafür, wenn Frauen Unzufriedenheit zeigten, Ärger oder Traurigkeit erlebten. Für Freud war die Begründung für hysterisches Verhalten darin begründet, dass Frauen unbearbeitete Trauer über den fehlenden Penis spüren. Diese – schon längst nicht mehr benutzte Diagnose – war lange Zeit also die Erklärung für all das emotionale, irrationale und unangenehme Verhalten von Frauen. Anstatt Gefühle und Gedanken ernstzunehmen, nennt man es ‚krank‘. Den Vorwurf des ‚hysterisch Seins‘ gibt es heute noch in zahlreichen Momenten, wenn eine Frau (meist im öffentlichen Wahrnehmen, wie bspw. Politiker*innen) etwas tut. Irgendein Mann wird sich schon daran stören, egal was es ist. Die Frau ist zu laut, zu selbstbestimmt, zu dominant oder äußert Kritik am Mann. All das kann nur durch eine Krankheit erklärt werden. Sexismus und Misogynie sind bisher noch nicht ausgestorben. Dinosaurier schon. Ich würde das gerne tauschen, wenn ich könnte.
Von einer anderen, nicht weniger absurden und gewaltvollen Diagnose, sprach Dr. Samuel Cartwright (1851):
„The cause in the most cases, that induces the [PoC] to run away from service, is as much a disease of the mind as any other species of mental alienation, and much more curable, as a general rule. With the advantages of proper medical advice, strictly followed, this troublesome practice that many [PoC] have of running away, can be almost entirely prevented, although the [PoC] be located on the borders of a free state, within a stone’s throw of the abolitionists.“
An Stelle des [PoC] stand dort natürlich ein ganz anderes Wort und hier ging es Dr. Cartwright darum, dass das Weglaufen und Fliehen aus der Gefangenschaft, eine Geisteskrankheit sein muss. Namentlich war dies als Drapetomanie bekannt – die Krankheit des flüchtenden Gefangenen. Wer gesund ist, ist natürlich gerne ein Gefangener auf den Plantagen der weißen Besitzer in den USA. Noch ein Beispiel dafür, dass in den Augen Mächtiger unliebsames Verhalten, ganz problemlos als Krankheit abgestempelt werden kann. Wenn du noch mehr Beispiele dafür brauchst, dann lies‘ weiter. Die Geschichte gewaltvoller Diagnosen ist nämlich noch gar nicht zuende.
Wenn Männer Frauen nicht verstehen, nennen sie sie krank.
Frigidität beschrieb die Krankheit der ’sexuell kalten Frau‘. In einer zum größten Teil vergangenen Zeit hielt sich die Idee in der Gesellschaft, dass Männer einen heißen und animalischen Sexualtrieb haben – Frauen hingegen einen kalten, unsexuellen Trieb zur Fortpflanzung und Mutterschaft. Beides natürlich Quatsch, aber es gibt ja immer noch genug Unwissen bei Männern. In dieser Zeit und Gesellschaft war die sexuelle Lust keine beidseitige Notwendigkeit, um Konsens und Freude zu gewährleisten, sondern eine dem Mann zu erbringende Leistung. War dies nicht möglich, ging man(n) von einer psychischen Störung der Frau aus. Eine psychisch gesunde Frau habe doch sexuell zu funktionieren! War dies nicht der Fall, sprach man von Frigidität und auch heutzutage ist es als Adjektiv ‚frigide‘ immer noch ein abwertendes Schimpfwort, von dem Frauen beim Nicht-Einlassen auf sexuelle Interaktion mit dem interessierten Mann, betroffen sind.
Ähnlich lief es auch mit der Entstehung der folgenden ‚Störung‘, die nie eine offizielle Diagnose war, nie von Fachkräften anerkannt war und die dennoch Eingang in unseren Alltag gefunden hat: Das Stockholm-Syndrom. Also das Ding, wenn man in einer Gefangenschaft ähnlichen Situation steckt und positive Gefühle für seinen „Geiselnehmer“ verspürt. Es entstanden Ideen darum, dass dies ein Schutzmechanismus sein muss, um die schreckliche Situation zu vearbeiten. Ob dies individuell der Fall sein mag oder nicht, sei hier beiseite gestellt. Der Ursprung des Stockholm-Syndroms spricht eine andere und vor allem misogyne Sprache.
Es ist 1973 und wir befinden uns in Schweden. Bei einem Banküberfall gerät Kristin Enmark in die Rolle als Geisel. Aus Berichten Enmarks zeigt sich jedoch, dass es ihr gar nicht schlecht ging. Natürlich war die Grundsituation stressvoll und gefährlich, aber die Geiselnehmer selbst behandelten die Geiseln nett und fürsorglich. Sie seien ja nur fürs Geld hier und nicht, um Leid zuzufügen. Im Gegensatz dazu erlebte Enmark die Arbeit der Polizei als aggressiv, als gefährdend und nicht hilfreich. Das gab Enmark im Anschluss auch ganz offen zu. Die mit dem Fall vertrauten Polizisten (absichtlich nicht gegendert) mochten diese Abwertung ihrer Arbeit natürlich nicht. Wie konnte es nur sein, dass diese Frau ihren Geiselnehmern positiver gestimmt war als der Polizei? Die Lösung: Eine psychische Störung! Ein altbekanntes Mittel der männlich geprägten und gewaltvollen Psychiatrie. Der Mann war hier doch ein Held und das zu verkennen, gleicht einer psychischen Störung. Willkommen beim Stockholm-Syndrom.
Diagnosen missbrauchen – die Tradition der Mächtigen
Was diese kleine Auswahl an Beispielen gemeinsam hat, war die vorherrschende und zugrundeliegende Machtassymetrie zwischen den Gruppen. Der heterosexuelle cis Mann kann bestimmen, welches Verhalten heterosexueller cis Frauen ihm nicht gefällt – um es dann zur Krankheit zu erheben. Der weiße Großgrundbesitzer sieht gar nicht ein, warum seine PoC nicht umsonst bei ihm arbeiten wollen und zur Flucht neigen. Es sind ‚Diagnosen‘, die Misogynie aufzeigen, genauso wie Rassismus. Natürlich bleibt es nicht dabei, in der Geschichte psychiatrischer Diagnosen. Nicht weniger macht- und gewaltvoll war auch die Nutzung von Diagnosen zur Einsortierung von Menschen in lebenswert und eben nicht. Darüber schrieb ich bereits in meinem Blogbeitrag zur NS-Zeit und den Behindertenmorden. Auch im Kontext queeren Lebens gab es die Diagnosen bzw. die Pathologisierung, um queeres Leben zu problematisieren – wie ich es hier im Beitrag zur Gaming-Disorder kurz anschnitt.
In Bezug auf Diagnosen braucht es auch einen kritischen Blick auf das, was dahintersteckt. Wer erstellt die Diagnose und mit welcher Agenda könnte das passieren? Welches Verhalten wird pathologisiert – also zur Krankheit erhoben – und welches nicht? Dabei geht es nicht nur um Diagnosen aus der Vergangenheit, wie eben Hysterie, Drapetomanie, die Pathologisierung von Transgeschlechtlichkeit und Homosexualität. Moderne Diagnosen sind ebenso kritisch zu betrachten. Was nicht damit gleichzusetzen ist, sie abzulehnen.
Ein kritischer Blick auf Diagnosen wie Borderline ist notwendig, um epistemische Ungerechtigkeit gegenüber weiblicher Patient*innen zu besprechen. Ebenso blicke ich kritisch auf die Videospielstörung, weil ich neben ihr die Lese- oder Fernsehstörung vermisse. Welches Verhalten wird problematisiert, welches nicht?
Diagnosen schaffen Krankheiten und diese sind in ihrer Basis auch nur eine Einteilung von Verhalten, Erleben und Denken in ‚richtig/gesund‘ und ‚falsch/krank‘. Es geht um eine Normativierung – also die Konstruktion einer Normalität. Hier halte ich es gerne mit den Worten von Foucault: Normalität wird geschaffen, um Menschen miteinander zu vergleichen, zu differenzieren, zu hierarchisieren, zu homogenisieren und auszuschließen.
Epilog:
Es ist eine manchmal anstrengend auszuhaltende Ambiguität, dass ich als Psychologe psychische Störungsbilder und Diagnosen lernen und kennen muss (zum Glück vergebe ich keine Diagnosen) und sie gleichzeitig aus psychiatriekritischer Sicht ablehne. Ich erkenne sie an, weil sie aktuell eine Realität darstellen und ich erkenne das an, was die Menschen tatsächlich erleben, fühlen und denken. Ich kann eine ‚Depression‘ als Diagnose kritisieren, weil sie Kraftlosigkeit, Traurigkeit und fehlende Lebensfreude individualisiert und problematisiert. Darf ich nicht auch mal über eine längere Zeit kraftlos und traurig sein? Ich darf es nicht, weil die Gesellschaft Funktion und Arbeitstüchtigkeit erwartet. Was mich davon abhält müssen wohl individuelle Probleme sein. Aber vielleicht ist die Weltlage oder gesellschaftliche Gesamtsituation auch einfach deprimierend? Erlebte Kraftlosigkeit mag ein Symptom des Lebens sein, in dem wir ständig gegen Windmühlen kämpfen müssen – ohne Erfolg. Traurigkeit kann ich in Anbetracht der Weltsituation auch keinem Menschen verübeln. Ich will Diagnosen nicht nutzen, um Probleme bei dir als Mensch liegen zu lassen und dir mitzugeben: Du bist krank, also geh‘ du in Therapie, beheb‘ du das Problem. Vielmehr wünsche ich mir eine Psychiatrie und Psychologie, die sich sieht und dir sagt: „Du erlebst leidvolle Dinge. Lass uns gemeinsam schauen, was du brauchst. Wir alle als Gesellschaft arbeiten daran, dass es dir und uns besser gehen darf.“
(M)eine Psychiatriekritik und mein dekonstruktivistischer Blick auf Diagnosen bedeutet nicht, das, was Menschen erleben, abzuerkennen. Ein kritischer Blick fängt beim Erleben an und weitet die Perspektive. Was erlebst du? Wieso erlebst du das? In welchem Kontext führt es zum Leidensdruck? Wer hat diesen Kontext geschaffen? Psychische Störungen und psychiatrische Diagnosen verorten das Problem und das Leid zwar im Individuum, aber wir sind und bleiben eine Gesellschaft. Dein Leid wird zwar von dir erlebt, aber der Kontext und die Situation deines Leids ist in derselben Gesellschaft entstanden und aufrechterhalten, in der ich auch lebe. Psychischer Leidensdruck darf kein individuelles Problem bleiben.
Mehr Community-Care statt nur Self-Care.
Quellen:
Dorfman, N., & Reynolds, J. M. (2023). The New Hysteria: Borderline Personality Disorder and Epistemic Injustice. International Journal of Feminist Approaches to Bioethics, 16(2), 162–181.
Fischer-Homberger, E. (1969). Hysterie und Misogynie - ein Aspekt der Hysteriegeschichte. Aus dem Medizinhistorischen Institut der Univeristät Zürich. Gesnerus, 26 (1-2), 117-127
Foucault, M. (2019). Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (W. Seitter, Übers.; 21. Auflage). Suhrkamp.
Foucault, M. (2025). Wahnsinn und Gesellschaft: Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft (U. Köppen, Übers.; 26. Auflage). Suhrkamp.
Gauthier, A. (2025). Pathologizing Opposition and Submission in Contemporary US Political Discourse.
Hill, J. (2020). See what you made me do: Power, control and domestic abuse. Oxford University Press.
Moore, A. (2009). The Invention of the unsexual: Situating frigidity in the history of sexuality and in feminist thought. French History and Civilication.
Thesing, P. (2017). Feministische Psychiatriekritik. Unrast-Verlag.
Weber, M. M. (2015). Das Hysterie-Konzept der deutschen Psychoatrie um 1900 im Lehrbuch von Emil Kraepelin. Psychotherapie Bd., 20-1.
Willoughby, C. D. (2018). Running away from drapetomania: Samuel A. Cartwright, medicine, and race in the Antebellum South. Journal of Southern History, 84(3), 579-614.
Weiterführende Artikel:
- S. Heller: Zu viel Gaming! Gibt es das?
- S. Heller: NS-Zeit und die Ermordung kranker Menschen
- S. Heller: Queere Psychologie: Warum unsere Wissenschaft vielfältiger werden muss.
- Analyse & Kritik: Das Geschäft mit dem Wahnsinn