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Was soll das heißen, Diagnosen sind Machtinstrumente? Krankheiten gibt's doch oder eben nicht. Das dachte ich früher auch und du vielleicht auch bisher. Doch Psychiatriekritik ist wichtig und auch die unkritische Annahme von Diagnosen als gegebene und natürliche Größen. Krankheiten und Störungsbilder sind das, was nicht normal ist. Klingt logisch, denn ein gebrochenes Bein ist ja die nicht-normale Version – normalerweise ist es intakt. Das lässt sich auch im Bezug auf psychiatrische Diagnosen und psychische Störungsbilder so betrachten: Ständig nur traurig sein ist nicht normal, fremde Stimmen hören, die nicht da sind, auch. Könnte man so sehen. Wenn jedoch von Normalität die Rede ist, frage ich gerne: Welche Norm(alität) setzt du hier an?
Eva Asselmanns Buch “Too much” bietet auf 250 Seite vielfältige Blicke in unseren Alltag und das, was uns überfordert und stresst. Dabei skizziert sie zwar eine Welt, die wir nicht kontrollieren können und in der unser Leben einfach nur geschieht, richtet aber immer wieder neue Perspektiven ein auf das, was wir beeinflussen und für uns tun können.
Es gibt 14 Copingstrategien - zumindest laut Brief Cope Fragebogen. Wir schauen uns diese einmal an und betrachten gute und schlechte Seiten. Dabei ist wichtig, dass es zwar diese 14 gibt, aber das ist keine erschöpfende Liste und nicht jedes Coping ist für jede Person gleich!
Der "Weltfrauentag" ist oft ein Tag der Wertschätzung und Dankbarkeit. Das reicht aber nicht, Feminismus muss wütend und inklusiv sein. Zahlen zu Gewalt- und Diskriminierungserfahrung zeigen: Auch queere Menschen sind von patriarchalen Strukturen und Gewalt betroffen. Mein Feminismus ist queerinklusiv.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden u. a. kranke und behinderte Menschen zu Tausenden ermordet, weil die wissenschaftlichen Begründungen der Nazis sie als "wertlos" deklarierte. Die Psychologie/Psychiatrie als Wissenschaft dürfen das nie vergessen. Niemand darf das, damit es sich nicht wiederholt.
üstere Straßenecken, einsame Charaktere, dicke Pinselstriche und eine unbeschreibliche Schwere. Ein tragischer Protagonist, getrieben und alleingelassen, von und mit seinen Emotionen. So fühlt es sich manchmal an, wenn ich vor der Leinwand sitze und male. Gefühle einfach aufs Papier bringe.