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Psychologie

[to be continued – der Artikel ist im Prozess]

Psychologie? Das ist doch irgendwas mit Menschen und ihren psychischen Erkrankungen, oder? Psycholog_innen sind die, die sowas wie Depressionen behandeln!

Falls du das bisher dachtest, dann ist das nur zu einem ganz kleinen Teil korrekt. Im nachfolgenden Text erkläre ich, was es mit Psychologie als empirischer Wissenschaft so auf sich hat, was das Psychologiestudium so umfasst und wofür ich mich als (angehender) Psychologe besonders interessiere.

„Die Behandlung psychischer Erkrankungen obliegt Psychotherapeut_innen. Das sind diejenigen, die nach dem Psychologiestudium noch eine Psychotherapieausbildung absolviert haben (altes System) beziehungsweise direkt den Master in ‚klinischer Psychologie und Psychotherapie gemacht haben.“

Psycholog_innen haben hingegen einen Bachelor- und Masterabschluss in Psychologie. Das umfasst auch Masterabschlüsse in klinischer Psychologie (also ohne Psychotherapie) oder anderen Feldern wie bspw. Wirtschaftspsychologie, Medienpsychologie u.v.m. Psychologie selbst ist in einer Kerndefinition die ‚empirische Wissenschaft um menschliches Erleben und Verhalten‘. Das umfasst auch solche Themen wie die Funktionsweise unseres Gedächtnisses, positive Faktoren für unser Wohlbefinden am Arbeitsplatz, das frühkindliche Erlernen grundlegender Fähigkeiten und und und.

Im Psychologiebachelor erwarten dich deshalb erstmal auch grundlegende Module aus allen Bereichen der Psychologie und ihrer Forschungspraxis. Hier eine Liste der Module und Inhalte, die ich in meinem Bachelorstudium der Psychologie durchma…erleben durfte:

empirisch wissenschaftliches Arbeiten

Hier erwartet die Studis wichtiges Wissen zum Thema wissenschaftlichen Arbeitens und die Funktionsweise rund um Wissenschaft. Wie wird Wissen überhaupt erworben und was ist Wissen? Was unterscheidet wissenschaftliches Wissen von Alltagswissen? Was ist eine Hypothese und warum ist ‚Der Peter geht seiner Frau bestimmt fremd!‘ keine? Dabei geht es auch um wissenschaftliches Schreiben, um korrektes Zitieren, um ein Kennenlernen verschiedener Quellentypen: Warum ist ein Lehrbuch für aktuelles Wissen keine so gute Quelle wie eine aktuelle Studie?

Einführung in die Psychologie

Willkommen in der Geschichte der Psychologie als empirische Wissenschaft. Die beginnt als solche nämlich 1879 in Leipzig. Wilhelm Wundt gründet das erste Institut für experimentelle Psychologie und legt damit einen Meilenstein für systematisches und wissenschaftliches Erforschen und Erfassen in der Psychologie. Darüber hinaus geht es auch um Einblicke in die einzelnen Forschungsdisziplinen innerhalb der Psychologie, um psychologische Forschungsmethoden und auch Forschungs- und Berufsethik.

allgemeine Psychologie:

Es geht um kognitive Grundlagen unseres Denkens, Erlebens und Verhaltens. Dort findet sich auch die Antwort auf die Frage, die viele Studis haben: Wie lerne ich eigentlich?! Drumherum geht es auch um das Thema Aufmerksamkeit und Gedächtnis, um die Funktionsweise unserer Wahrnehmung. Und auch ums Thema Motivation und Emotion und wie sowas eigentlich zusammenhängt. Denn bestimmt kennst du das, dass du viel motivierter bist, wenn du etwas mit positiven Gefühlen verbindest!

Sozialpsychologie:

Entwicklungspsychologie:

Klingt wie das, was Pokemon so durchmachen, oder? Naja fast. Also wenn der Mensch ein Pokemon wäre und die Entwicklung nicht so stufenmäßig, sondern graduell stattfände. Hier geht es um die Entwicklung des Menschen von der Geburt bis zum Tod. Also um allgemeine, wissenschaftliche Erkenntnisse. Wann lernt ein Kind im Schnitt Laufen und Sprechen? Ab wann versteht ein Kind, dass ein Gegenstand hinter einem anderen Gegenstand auch existiert und nicht verschwindet? Wann gelingt das mit der Perspektivübernahme eigentlich, also dass ich deinen Schmerz verstehe, wenn ich dich trete? Da kommen dann auch so Themen auf wie Erziehungsstile, grundlegende Bedürfnisse des Menschen im Lebensverlauf und auch die sogenannten Entwicklungsaufgaben. Also sowas wie ein autonomes Leben ohne Eltern führen, was ja doch eher so ab 16-18 anfängt und nicht schon mit 10. Also im Schnitt. Bei all den Erkenntnissen nicht vergessen, dass es hier um eine allgemeine und durchschnittliche Aussage geht. Nicht darum, dass es auf jede Person zutrifft. Auch nicht, wenn es um das Laufenlernen geht. Da gibt es einen durchschnittlichen Bereich, in dem das erlernt wird. Was nicht gleich heißt, dass früheres oder späteres Laufen unmöglich, unnormal, problematisch oder krank ist.

Biologische Psychologie:

Herzlich willkommen zurück in deiner Schulzeit. Also teilweise. Denn hier geht es um den menschlichen Körper bzw. um die Teile, die für Psycholog_innen besonders relevant sind: Das Gehirn und das Nervensystem. Darin enthalten sind aber auch Wissen um Prozesse wie Reizweiterleitung zwischen unseren Nerven, um die Funktionsweise von Neurotransmittern, um unser endokrines System (also das mit den Hormonen), die Funktionsweise unserer Sinneswahrnehmungen u. v. m. Für viele Abiturient_innen ist dort schon bekanntes Wissen vorhanden. Das mit den Stäbchen und Zäpfchen im Auge kannte ich jedenfalls schon und die saltatorische Reizweiterleitung und die Myelinscheiden auch.

Differentielle Psychologie:

Klinische Psychologie und Psychotherapie:

Arbeits- und Organisationspsychologie:

quantitative Forschung aka Statistik:
Ah, mein Erzfeind.

qualitative Forschung:

Empirische Forschungspraxis:

Psychosoziale Prävention und Gesundheitspsychologie:

Wirtschaftspsychologie:

Psychologisches Empowerment:

Herzlichen Glückwunsch, du hast nun einen Überblick darüber, was ich im Bachelor alles lernen durfte, musste und konnte. Am besten machst du jetzt im Leseprozess mal eine Pause, denn es geht ja noch weiter. Nach 3 Jahren Studium (in Vollzeit) geht es für viele Menschen ja noch weiter mit dem Master in Psychologie. In meinem Fall mit dem Master in klinischer Psychologie und psychologischem Empowerment..